zertifizierter Softwaretester Lernplattform mit Übungsfragen zum Thema Softwaretest

Welche Behauptungen sind richtig?

Fragen-ID

20

test

Übungsfrage

Welche Behauptungen sind richtig?

A: Das Produktrisiko trägt bis zur Abnahme der Auftraggeber
B: Das Projektrisiko im Auftraggeberprojekt trägt normalerweise der Auftraggeber
C: Das Produktrisiko trägt bis zur Abnahme der Auftragnehmer
D: Das Projektrisiko im Auftraggeberprojekt trägt normalerweise der Auftragnehmer

wrong

A und D

wrong

B

wrong

A

richtig

B und C

Lösungshinweis

vgl. ISTQB Syllabus Foundation Level Kap. 5.5.1 Projektrisiken und 5.5.2 Produktrisiken

Kommentare

Wieso ist diese Frage hier

Wieso ist diese Frage hier unter Kapitel 1. Grundlage des Softwaretestens gelistet?
Bereits aus den Kommentaren ist das doch Kapitel 5 "Testmanagement".

ISTQB Syllabus Foundation Level Kap. 5.5.1 Projektrisiken und 5.5.2 Produktrisiken

Ich ändere das. Grüße, die

Ich ändere das. Grüße, die Redaktion

Definition Auftraggeberprojekt / Auftragnehmerprojekt

Nach Definition bzw. Beschreibung in

Informatik im FokusDas V-Modell® XT

(Jan Friedrich, Ulrike Hammerschall, Marco Kuhrmann, Marc Sihling; Springer)

sind Auftraggeberprojekt und Auftragnehmerprojekt parallel laufende Projekte die das gleiche Produkt betreffen.

Auftraggeberprojekt - Projekt mit Projektaktivitäten auf Seite des Auftraggebers
(z.B. Ausschreibung und Vergabe, Festlegen der Anforderungen, Projektbegleitung und -abnahme)

Auftragnehmerprojekt - Projekt mit Projektaktivitäten auf Seite des Auftragnehmers
(z.B. Angebotserstellung, Systementwicklung)

 

Ja, so habe ich das auch

Ja, so habe ich das auch gelernt!

Viele Grüße,

die Redaktion

In der Schulung besprochen

Hallo

wir haben die Frage in unserer Schulung besprochen und unser Kursleiter sagt, A und B sind richtig. Soviel zur Eindeutigkeit der Fragestellungen ;)

Auftraggeber trägt erst mit Abnahme der Software Produktrisiko

Hallo schutschi,

das Produktrisiko geht doch erst auf den Auftraggeber über, wenn die Abnahme ausgesprochen wurde. Dies ist in Werkverträgen die gängige Praxis, daher meine Frage: Wie hat euer Kursleiter denn die Wahl von Antwortmöglichkeit A begründet?

Viele Grüße,

die Redaktion

u. was ist "normalerweise" u. ein "Auftrag-geber/nehmer-projekt"

Hallo Redaktion,

 

du schreibst "das Produktrisiko geht doch erst auf den Auftraggeber über, wenn die Abnahme ausgesprochen wurde"
Ist das nicht normal und üblich?  ==> A: Das Produktrisiko traegt normalerweise der Auftraggeber

(Projekt dauert vielleicht 1-15 Jahre, und nach Übergabe gibt es das Produkt vielleicht noch 2-150 Jahre.
Oder um es aktuell zu machen, wer zahlt: Volkswagen oder Bosch?)

Wer definiert also hier was "normalerweise" ist.
Da oft das Produkt länger überdauert als das Projekt andauert, hätte ich auch A gesagt.

Was wirklich zu definieren ist "Auftraggeberprojekt" und "Auftragnehmerprojekt", wenn es bezeichnen soll wer im Projekt die Leitung hat, dann gehört während des Projekts zur Leitung sowohl das Projektrisiko als auch das Produktrisiko. Nach einem Auftragnehmerprojekt ginge dann das Produktrisiko ggf. an den Auftraggeber über. (beim Auftraggeberprojekt bliebe es beim Auftraggeber)

Vielleicht ist der Antworttext auch unvollständig?
Nach dieser Definition ergäbe Sinn:
C: Das Produktrisiko im Auftragnehmerprojekt traegt normalerweise der Auftragnehmer

Was hälst du von der jetzigen

Was hälst du von der jetzigen Fassung?

Viele Grüße,

die Redaktion

???

Die Antwort kann ich nicht nachvollziehen.

"Auftraggeberprojekt" und "Auftragnehmerprojekt" werden im Lehrplan und im Glossar nicht definiert.

Die Risikoverteilung hängt natürlich von der Vertragsgestaltung ab: da gibt es "Regie-" und "Festpreisprojekte", die sich im Wesentlichen in der Risikoverteilung unterscheiden; daneben gibt es Vertragsstrafen, Meilensteine, u.ä. um Risiken zu (ver-)teilen oder zu reduzieren.

Kann jemand die Musterantwort erläutern?

---------
Johannes Hohenthaner
München

Hallo Johannes,hier ging es

Hallo Johannes,

hier ging es um die Unterscheidung zwischen Projekt- und Produktrisiko (vgl. Kap. 5.5 Risiko und Testen (K2) des Lehrplans). Die Unterscheidung hierbei zwischen Auftraggeberprojekt ist gut geeignet um den Unterschied abzufragen. Natürlich gibt es die Vertragsfreiheit. Ein Auftraggeber- und Auftragnehmerprojekt ist im V-Modell XT definiert. Wichtig für das Testen ist, dass im AG-Projekt der selbige den Hut beim Testen auf hat (Akzeptanztest), wohingegen der Auftragnehmer in seinem Projekt (eigene Projektleitung) beim Testen (Komponenten-, Integrations- und Systemtest) die Entscheidungen trifft.

Viele Grüße,

die Redaktion

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <br> <p> <table> <tr> <td> <img>

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisiertem Spam vorzubeugen.
3 + 1 =
Das einfache mathematische Problem ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben. Z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegebene werden.