zertifizierter Softwaretester Lernplattform mit Übungsfragen zum Thema Softwaretest

Was sind gebräuchliche Testmetriken?

Fragen-ID

289

test

Übungsfrage

Was sind gebräuchliche Testmetriken?

A: Fehlerdichte, Fehlernachtestergebnisse

B: Prozentsatz der funktionsfähigen Anwendungsfälle

C: Prozentsatz der durchgeführten Arbeiten in der Vorbereitung der Testumgebung

D: Subjektives Vertrauen der Tester in das Produkt

E: Testkosten, inklusive Kosten im Vergleich zum Nutzen durch das Auffinden des nächsten Fehlerzustands oder für den nächsten Testdurchlauf

wrong

nur A

richtig

nur A, C, D, E

wrong

nur A, C, E

wrong

alle

Kommentare

Irgendwie habe ich das

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass alles, egal wie abwägig oder falsch, was im Syllabus drin steht, als die "Wahrheit" verkauft wird. Leider muss man dann einfach wohl deren Wahrheiten stupide auswendig lernen.

 

subjektives Vertrauen der Tester in das Produkt: Das ist genau das Gegenteil eines messbaren Wertes, eben weil es subjektiv ist! Eine Umfrage alleine macht es nicht automatisch objektiv.

Hi,ich finde es gut, wenn du

Hi,

ich finde es gut, wenn du die Sachen hinterfragst. Dann prägt man sich das vielleicht noch besser ein.

Meiner Meinung ist subjektives Vertrauen a) messbar und b) nicht objektiv. Ich denke du störst dich an dem "subjektiv" vs. "Metrik".

Messbar ist alles, wenn du eine Einheit dafür hast. Das kann auch die Messung einer Bewertung mit Schulnoten (= Einheit) sein. Ich habe bspw. in einem schon etwas älterem Aufsatz einen Ansatz dazu beschrieben.

Das Zuweisen dieser Einheiten ist beim subjektiven Vertrauen klar subjektiv. Wenn du unkritische Tester hast, steht vielleich überall eine 2 oder 1. Das wäre also keine so gute Basis für eine Abnahme.

Die Entscheidung dies als Metrik zu nehmen liegt beim Testmanager. Wenn man viel mit explorativem Testen arbeitet, ist diese Metrik naheliegend. Der Testmanager wird klar noch weitere Metriken einbeziehen, um sich ein Gesamtbild des Qualitätsstands zu machen. Letztendlich empfiehlt der Testmanager auch die Abnahme, was auch klar eine subjektive Komponente hat.

Viele Grüße,

die Redaktion

Antwort D

Hallo,

ich verstehe leider die Antwort D nicht.

Im Script werden folgende kostenbasierte Metriken angegeben/aufgezählt:

- bisher aufgelaufene Testkosten

- Kosten der nächsten Stufe oder des nächsten Testzyklus

- die entstandenen Kosten - i. d. Regel in Relation zum erwarteten Nutzen

Was bedeutet der Satz: "inklusive Kosten im Vergleich zum Nutzen durch das Auffinden des nächsten
Fehlerzustands"? Wie kann man den Kosten/Nutzen Vergleich erstellen, für das Auffinden des nächsten Fehlerzustands? Kann es sein, dass hier versucht wurde all die drei Pkte zusammenzufassen?

 

Danke vorab und viele Grüße

Alexander

Hallo Alexander,da  könntest

Hallo Alexander,

da  könntest du mit deiner Vermutung richtig liegen. Welche Seite des Skripts meinst du, damit ich mir das auch einmal ansehen kann? So kann ich das nochmal nachprüfen und dann das Ganze auf eine Metrik reduzieren.

Viele Grüße,

die Redaktion

Stelle im Script

Hallo zusammen,

ich kann leider nicht die genaue Stelle im ISTQB Script nennen, da ich auf Basis meiner Unterlagen (von Sogeti) lerne. Dort ist Kap. 5.3.1 und 5.3.2 des ISTQB-Syllabus genannt.

Die Foliennr. bei Sogeti ist 71/120 Kapitel 5 - Testmanagement.

Herzliche Grüße

Alexander

Hallo Alexander,unter 5.3.1

Hallo Alexander,

unter 5.3.1 Testfortschrittsüberwachung (K1) des ISTQB-Syllabus steht:

Gebräuchliche Testmetriken sind u.a.:
  • Prozentsatz der durchgeführten Arbeiten in der Testvorbereitung (oder Prozentsatz der vorbereiteten geplanten Testfälle)
  • Prozentsatz der durchgeführten Arbeiten in der Vorbereitung der Testumgebung
  • Testfalldurchführung (z.B. die Anzahl der durchgeführten/nicht durchgeführten Testfälle und der bestandenen/nicht bestandenen Testfälle)
  • Fehlerzustandsinformationen (z.B. Fehlerdichte, gefundene und behobene Fehlerzustände, Ausfallrate und Fehlernachtestergebnisse)
  • Testüberdeckung der Anforderungen, Risiken oder des Codes
  • subjektives Vertrauen der Tester in das Produkt
  • Daten der Testmeilensteine
  • Testkosten, inklusive Kosten im Vergleich zum Nutzen durch das Auffinden des nächsten Fehlerzustands oder für den nächsten Testdurchlauf
Ich kann also die Antworten A, C, D und E direkt finden (fett geschrieben). Daher ist aus meiner Sicht nichts zu verbessern.
 
Viele Grüße,
 
die Redaktion

Änderungen im ISTQB-Syllabus von 2018

Im ISTQB-Syllabus von 2018 steht unter "5.3.1 Beim Testen verwendete Metriken" Seite 74  mittlerweile folgendes:

Gängige Testmetriken sind u.a.:

  • Prozentsatz der durchgeführten, geplanten Arbeit in der Testfallvorbereitung (oder Prozentsatz der realisierten, geplanten Testfälle)
  • Prozentsatz der durchgeführten, geplanten Arbeit in der Testumgebungsvorbereitung
  • Testfalldurchführung (z.B. Anzahl der ausgeführten/nicht ausgeführten Testfälle, der erfolgreichen/fehlgeschlagenen Testfälle und/oder erfüllten/nicht erfüllten Testbedingungen)
  • Fehlerinformation (z.B. Fehlerdichte, gefundene und behobene Fehlerzustände, Ausfallrate und Ergebnisse von Fehlernachtests)
  • Testüberdeckung von Anforderungen, User-Stories, Abnahmekriterien, Risiken oder Code
  • Aufgabenfertigstellung, Ressourcenverteilung und Nutzung und Aufwand
  • Kosten des Testens, darunter auch die Kosten gegenüber dem Nutzen durch Auffinden des nächsten Fehlerzustands oder die Kosten im Vergleich zum Nutzen der Durchführung der nächsten Tests

Also nichts mehr von "subjektives Vertrauen der Tester in das Produkt"

Viel Grüße vom
Lockenkopf

Hallo zusammen,auf Seite 55

Hallo zusammen,

auf Seite 55 im Syllabus steht aber in der Auflsitung zu Testmetriken auch:

  • Testfalldurchführung (z.B. die Anzahl der durchgeführten/nicht durchgeführten Testfälle und der bestandenen/nicht bestandenen Testfälle)

Somit würde doch "B: Prozentsatz der funktionsfähigen Anwendungsfälle" auch passen und daher die Antwort "alle" richtig sein, oder nicht ?

Hallo,ich denke, dass man

Hallo,

ich denke, dass man hier zwischen Anwendungsfall und Testfall unterscheiden muss. Dass ein Testfall funktioniert bedeutet noch nicht, dass der Anwendungsfall (oder englisch Use-Case) auch läuft.

Viele Grüße,

die Redaktion

Danke für die Referenz

Danke für die Referenz.

Lösung korrekt?

Auch wenn ich mich noch in der Lernphase befinde bezweifle ich, dass D "Subjektives Vertrauen der Tester in das Produkt" eine zulässige Testmetrik darstellt, da eine Metrik objektiv und messbar sein soll? Insofern wäre die genannte Lösung "nur A, C, D, E" falsch, oder?

siehe ISTQB Syllabus

Hallo AxelKeller,

Ich kann Ihren Einwand gut nachvollziehen. Metriken sollten messbar sein. Hierzu habe ich auch bereits Fragen beantwortet.

Gem. Syllabus des ISTQB foundation level S. 55 wird "Subjektives Vertrauen der Tester in das Produkt" als Testmetrik genannt. Das subjektive Vertrauen wird ggf. durch eine Umfrage gemessen.

Viele Grüße,

die Redaktion

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <br> <p> <table> <tr> <td> <img>

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisiertem Spam vorzubeugen.
1 + 6 =
Das einfache mathematische Problem ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben. Z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegebene werden.